Delosperma - Mittagsblume

Delosperma karooensis "Graaf Reinet"
Delosperma karooensis "Graaf Reinet"
Delosperma obtusum
Delosperma obtusum
Delosperma davyi (ex. Sani-Paß)
Delosperma davyi (ex. Sani-Paß)
Delosperma spec. "Kelaidis"
Delosperma spec. "Kelaidis"
Delosperma congestum
Delosperma congestum
Delosperma lavisae
Delosperma lavisae

Pflanze des Monats - Mai 2018

Die Gattung Delosperma umfaßt ca. 140 Arten, die alle in Süd-Afrika heimisch sind. Sie besiedeln dort mehr oder weniger trockene, steinige Flächen. In ihren dickfleischigen Blättern können die Pflanzen große Mengen Wasser speichern und sind somit gegen Hitze und Trockenheit gefeit. 

Da die meisten kalkempfindlich sind empfiehlt sich als Pflanzplatz eine voll sonnige, mit Urgesteinsschotter oder Splitt abgemagerte Fläche. Absolute Trockenheit im Winter ist für die meisten überlebenswichtig.

Der deutsche Pflanzenname ‚"Mittagsblume" bezieht sich auf die Eigenschaft, dass Delosperma ihre Blüten nur an sonnigen Tagen bei voller Sonneneinstrahlung öffnen.

Ihre Blütezeit liegt im Hochsommer über einige Tage bis Wochen verteilt. Einige Arten remontieren und öffnen im Spätsommer noch eine Nachblüte.

Aus dem großen Artenspektrum sind nur wenige in unseren Breiten wirklich winterhart. Alle sind gegen Winternässe sehr empfindlich, vor allem die empfindlicheren Arten und Sorten sterben bei Feuchtigkeit im Winter sofort ab. 

Da Delosperma in der Regel gut Samen bilden und hybridisieren, entstehen immer wieder neue Hybriden, die aber zunächst ausgiebiger Winterhärtetests bedürfen. 

Die in der floramontana Pflanzenliste angebotenen Arten und Sorten sind bei den rauhen Klimabedingungen auf der Frankenhöhe unter einem winterlichen Nässeschutz sehr gut winterhart.